Abendvorträge, Workshops, Filme und Lesungen: - am Mittwoch, den 25. Januar 2012, 18.30 - 21.00 Uhr
- Filmvorführung und Gespräch:
- „For the next 7 Generations - Für die nächsten 7 Generationen“
Dokumentarfilm (OmU) über die Gründung und Besuchsreisen des Rates der 13 indigenen Großmütter aus den 4 Himmelsrichtungen (u.a. Besuch bei Dalai Lama, Vatikan, Brasilien, Mexico, etc.)
Zeit: Mittwoch, den 25. Januar 2012, von 18.30 – ca. 21.00 Uhr Ort: Begegnungsstätte und Mehrgenerationentreff Mehring-Kiez Friedrichstr. 1, Garteneingang Tel.: 030 – 22 50 50 140
Referentin Ingrid Hermina Münch-Pohli, Tibethaus Berlin e.V.in Kooperation mit BGS/MGT Mehringkiez für eine Spende, vielen Dank. pps: aus dem programm von kino am ufer e.v.: (Fotos waren nicht kopierbar - evtl. selbst einsehen unter: http://www.kino-am-ufer.de/programm.html )
FÜR DIE NÄCHSTEN 7 GENERATIONEN 13 INDIGENE GROßMÜTTER UND EINE KRAFTVOLLE BOTSCHAFT Dokumentarfilm von Carole Hart. USA 2009. 88 min. [Originaltitel: For the Next 7 Generations. 13 Indigenous Grandmothers Weaving a World that Works] Originalfassung mit deutschen Untertiteln
"Durch alle Zeiten haben Prophezeiungen vorausgesagt, dass der Augenblick der Transformation der Menschheit kommen wird, und dass Frauen in dieser Transformation vorangehen werden. Und hier sind wir und pflanzen unsere Samen", sagt die spirituelle Führerin und "Großmutter" Maria Alice Campos-Freire aus dem Amazonas, Brasilien. Bewegt durch ihre Sorge um unseren Planeten kamen im Jahr 2004 dreizehn Großmütter aus allen vier Ecken der Welt zusammen und gründeten eine Allianz: "The international Council of 13 Indigenous Grandmothers" [Internationaler Rat der 13 indigenen Großmütter].
Vier Jahre lang hat Carole Hart die weisen alten Frauen begleitet, die sich seitdem in regelmäßigen Abständen treffen, um zu einem friedvolleren Umgang miteinander und mit Mutter Erde aufzurufen. Der Film dokumentiert ihre Reisen und öffentlichen Auftritte am Amazonas, in Mexiko und Nordamerika, ihre Zeremonien und ihre Heilarbeit sowie eine private Sitzung mit dem Dalai Lama in Indien. Und er zeigt, was geschehen kann, wenn kluge Frauen sich vereinigen. Einer Welt in der Krise gegenüberstehend, teilen sie mit uns ihre Visionen der Heilung und ihren Aufruf nach Änderung.
Aus der Erklärung von "The International Council of 13 Indigenous Grandmothers":
Die Zerstörung der Erde beunruhigt uns zutiefst: die Vergiftung der Luft, der Gewässer und der Erde, die Gräueltaten des Krieges, die Bedrohung durch nukleare Waffen und Abfälle, die wachsende Armut, die vorherrschende Kultur des Materialismus, die Epidemien, welche die Menschen bedrohen, die Ausbeutung der indigenen Völker und die Zerstörung indigener Lebensformen. […] Wir, der internationale Rat der Großmütter, glauben, dass die ursprüngliche (indigene) Art zu beten, zu heilen und Frieden zu stiften heutzutage von größter Notwendigkeit ist. Wir versammeln uns, um unsere Kinder zu umsorgen, sie zu erziehen und auszubilden. Wir versammeln uns, um die Traditionen am Leben zu erhalten und das Recht einzufordern, pflanzliche Medizin einsetzen zu dürfen. Wir versammeln uns, um das Land unserer Völker zu beschützen, auf das ganze Kulturen angewiesen sind. Wir versammeln uns, um das kollektive Erbe traditioneller Heilmethoden zu erholen und die Erde an sich zu verteidigen. Wir glauben, dass die Lehren unserer Vorfahren uns den Weg durch eine unsichere Zukunft weisen werden. Vorankündigung: Vortragsreihe: Traditionelle Tibetische Medizin (TTM) Dorje Rapten Neshar (Amchi) Über die Sichtweise und Behandlung von psychischen Störungen und Erkrankungen in der tibetischen MedizinWie es scheint, werden wir immer dünnhäutiger: Nach Berechnungen der Krankenkassen nehmen Depressionen, Ängste und Stresserkrankungen rasant zu. Offensichtlich kommen viele Menschen mit den Herausforderungen der Zeit nicht mehr zurecht. Die ganzheitliche tibetische Medizin ist seit langem erfolgreich auf diesem Gebiet und bietet nicht nur komplementäre Möglichkeiten der Behandlung, sondern auch eine völlig neue Sichtweise auf die innere/äußere Gesundheit und Krankheit.
Der tibetische Arzt Dorje Rapten Neshar, der durch die Zusammenarbeit mit westlichen Ärzten in Südindien auch mit unserem Verständnis von psychischen Störungen vertraut ist, wird sich im Rahmen der Themenreihe (nach einer kurzen Einführung in die NaturheilkundeTibets von ca. 45 Minuten) mit diesem besonderen Thema befassen. Im Anschluss findet wieder eine gemeinsame Diskussion statt mit der Möglichkeit diesbezügliche Fragen zu stellen. Über die tibetische Medizin In der Krankheitslehre der tibetischen Medizin ist von insgesamt 84 000 Störungen die Rede, die wiederum in 404 Krankheiten eingeteilt werden. Davon wiederum sind 101 Krankheiten "karmisch" bedingt und enden, wenn unbehandelt, mit dem Tod. 101 Krankheiten stammen aus dem jetzigen Leben und können grundsätzlich mit Arzneien geheilt werden. 101 Krankheiten werden durch "innere negative Kräfte" verursacht. 101 Krankheiten sind von oberflächlicher Natur, d. h., sie können durch richtiges Verhalten geheilt werden. Die vom Buddha ersmalig genannten „Drei Geistesgifte“ (skr. klesha) werden den drei Komponenten des menschlichen Körpers (skr. dosha) zugeordnet. Die drei Gifte führen zu einem gestörten Gleichgewicht der drei doshas. Nach tibetischem Verständnis entscheidet somit die geistige Grundhaltung über Gesundheit oder Krankheit. Die östlichen und westlichen Anschauungen des Menschen scheinen kaum vereinbar zu sein und werfen viele Fragen auf. Obwohl die tibetische Medizin - dies besonders in der Person von S. H. Dalai Lama - seit vielen Jahren die wissenschaftliche Erforschung der komplementär wirkenden alten Heilkunde Tibets anbietet, ist dies leider bis heute nicht geschehen. Zur Person: Dorje Rapten Neshar ist ein erfahrener tibetischer Arzt (tib. amchi) und wurde 1964 in Kyidong, Zentral-Tibet, geboren. Nach der chinesischen Okkupation Tibets floh er im Jahr 1969 mit seiner Familie nach Indien. Seine medizinische Ausbildung erhielt er am „Tibetan Medical College“ in Dharamsala. Seine profunden Kenntnisse des tibetischen Medizinsystems sowie seinen großen praktischen Erfahrungsschatz bzgl. Heilung und Gesundheit gewann er u.a. durch Tenzin Chödrak, den ehemaligen Leibarzt seiner Heiligkeit, des Dalai Lama. 1987 übernahm er die Leitung des Tibetan Medical and Research Centre in Bylakuppe. 1991 ging er nach Bangalore, wo er im Tibetan Medical Centre arbeitete. Zurzeit ist er der Direktor für Medizin in Bangalore. Er hält Vorträge und Beratungen in Asien und Europa und hat zahlreiche Publikationen in englischer Sprache herausgegeben. Termin: wird ais Termingründen verschoben auf Frühjahr 2012 Beginn: 19 Uhr Eintritt: 8 Euro / erm. 6 Euro Für Weitere Informationen zur Person siehe: http://amchidorjee.wordpress.com/about/ Vortrag: “Essentials of Tibetan Medical System” auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=CvBAKC7ezJk&feature=channel Vortrag: “Tibetan Medicine in a Nutshell” http://www.claudearpi.net/maintenance/uploaded_pics/EssenceofTibMed.pdf Vortrag: “Tibetan Medicine - An introduction“ http://www.experiencefestival.com/a/Tibetan_Medicine/id/1867 Offizielle Seite des Men-Tsee-Khang- Instituts http://www.men-tsee-khang.org/announcement/cctm2010.htm
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